Geschichte

Geschichte des SuS Isselburg 1919 e.V.

Kurz nach dem Ende des ersten Weltkrieges wurde der SuS Isselburg am 29. Juni 1919 im Lokal Strutemann-Kiefmann gegründet. Sage und schreibe 50 Fußballbegeisterte waren zusammen gekommen. Als erster Vorsitzender wurde Karl Wienand gewählt. Den weiteren Vorstand besetzten M. Weber, G. Scheffler und H. De Roy.

Eine Senioren- und eine Jugendmannschaft beteiligte sich fortan am Spielbetrieb. Damals wurde noch am alten Sportplatz an der Breels gespielt. Die Tore waren einfache Balken, dahinter diente Draht als Tornetz. Fußballstiefel (Schuhe) konnte sich damals keiner leisten, also wurde in Soldatenstiefeln gespielt. Gerade das Überwinden vieler Schwierigkeiten schuf eine verschworene Gemeinschaft. Die Auswärtsspiele wurden oft zu einem Transportproblem. Zu den Spielen in Bocholt und Rees wurde ein Pferdewagen angeheuert, und mit einem PS reisten die Aktiven über Land. Die Fans folgten natürlich zu Fuß.

Die erste Mannschaft stand schnell im oberen Drittel der damaligen Bezirksklasse, heute die Kreisliga A. Auch im Jugendbereich machte sich der Verein schnell einen guten Namen. 1921 erkämpfte sich die SuS Jugendmannschaft die Kreismeisterschaft. Das war damals ein herausragender Erfolg.

In den dreißiger Jahren wurde die Entwicklung des Vereins durch das Hitler-Regime gestoppt und der Spielbetrieb kam zum erliegen. Kurz nach Ende des zweiten Weltkrieges im Mai 1945 erwachte der SuS wieder zu neuem Leben und brachte zumindest ein wenig Licht ins damalige Elend.

Im Jahre 1948 wurde im SuS Isselburg eine Tischtennisabteilung gegründet. Sie verzeichnet bis heute gute Erfolge und ist wegen ihres traditionellen Osterturniers weit über die Grenzen hinaus bekannt.

1954 stieg die erste Mannschaft in die zweite Kreisklasse ab. Der Wiederaufstieg erfolgte aber schon im Jahr 1956.

Im Jahre 1959 zum 40jährigen Jubiläum spielte die erste Mannschaft von Preußen Münster gegen den SuS. Damals war Preußen Münster eine Top Adresse. Wie sich die Zeiten doch ändern können.

1962 stieg die zweite Mannschaft in die 2te Kreisklasse auf. Ein Jahr später stand die erste Mannschaft an der Spitze der 1ten Kreisklasse.

Weiterhin folgten die Jubiläen 1969 und 1979. Im Jahr 1981 stieg die erste Mannschaft souverän in die Kreisliga A auf.

1984 wurde das alte Clubhaus an der Breels eröffnet. Er wurde komplett in Eigenleistung errichtet.

1987 wurde das heutige Isselstadion eingeweiht. Das hieß gleichzeitig Abschied nehmen vom „Acker“ an der Breels.

1989 bleibt die erste Mannschaft in der Kreisliga A 21 Spiele ungeschlagen und steigt umjubelt in die Bezirksliga auf. Das siebzigjährige Vereinsjubiläum wird am Festzelt am Isselturm gefeiert.

1991 spielt der SuS im Rahmen der 550 Jahr Feier der Stadt Isselburg gegen den damaligen Bundesligaaufsteiger FC Schalke 04. Wir verloren nur knapp mit 1 zu 5 Toren.

Am 25. September 1993 wird nach gut zweijähriger Bauzeit das heutige Klubheim eröffnet.

Im Rahmen des 75jährigen Jubiläums spielen die beiden Erstligisten 1 FC Köln und Vitesse Arnheim in Isselburg.

Später erfolgt der Abstieg der ersten Mannschaft aus der Bezirksliga und sogar der weitere Abstieg in die Kreisliga B.

1999 wurde das achtzigjährige Jubiläum gefeiert.

Im Rahmen einer Sportwerbewoche wurde das 90jährige Vereinsjubiläum mit einem Isselturnier und vielen Veranstaltungen groß gefeiert.

To be continued...

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